Den eigenen Blick erweitern
Neue Literatur aus Afrika kann dazu beitragen, ein authentisches Afrikabild zu vermitteln, das anders als Katastrophenberichte oder exotische Traumbilder der Realität der Menschen in diesem riesigen Kontinent gerecht wird. Auch aktuelle Herausforderungen wie Aids oder das Flüchtlingsproblem werden über Literatur kompetent und hautnah vermittelt.
Neue Literatur aus Afrika kann dazu beitragen, ein authentisches Afrikabild zu vermitteln, das anders als Katastrophenberichte oder exotische Traumbilder der Realität der Menschen in diesem riesigen Kontinent gerecht wird. Auch aktuelle Herausforderungen wie Aids oder das Flüchtlingsproblem werden über Literatur kompetent und hautnah vermittelt.
Unsere Mitglieder empfehlen folgende Bücher, die ihnen besonders gut gefallen haben:



Hörbuch-Edition „Afrika erzählt“
SCALA Z Media GmbH, München 2007. Vertrieb: steinbach sprechende bücher.
Jedes Hörbuch umfasst jeweils vier bis fünf CDs. 19,99 EUR.
Das Hörbuch „Antilopenmond“ mit Gedichten und Musik enthält 1 CD. 9,99 EUR.
Die afrikanische Literatur ist eng mit den oralen Traditionen des Kontinents verbunden, viele zeitgenössische Autoren greifen dieses Erbe in ihrer Erzählweise auf. Es liegt nun eine grafisch gut gestaltete Hörbuch-Edition vor, die mit offensiver Strategie die Schätze Afrikas präsentiert. Je nach Interesse können unterschiedliche Themen und Autoren ausgewählt werden. Durch die Kunst des Vorlesens verleihen renommierte Sprecherinnen und Sprecher den Texten eine Präsenz, die weit über den Genuss eines selbst gelesenen Buches hinausgeht.
Ausschnitte der Hörbücher eignen sich übrigens auch hervorragend für den Einsatz im Unterricht – besonders in Politik, Deutsch oder in den Sozialwissenschaften.
Zur Rezension von Regina Riepe
SCALA Z Media GmbH, München 2007. Vertrieb: steinbach sprechende bücher.
Jedes Hörbuch umfasst jeweils vier bis fünf CDs. 19,99 EUR.
Das Hörbuch „Antilopenmond“ mit Gedichten und Musik enthält 1 CD. 9,99 EUR.
Die afrikanische Literatur ist eng mit den oralen Traditionen des Kontinents verbunden, viele zeitgenössische Autoren greifen dieses Erbe in ihrer Erzählweise auf. Es liegt nun eine grafisch gut gestaltete Hörbuch-Edition vor, die mit offensiver Strategie die Schätze Afrikas präsentiert. Je nach Interesse können unterschiedliche Themen und Autoren ausgewählt werden. Durch die Kunst des Vorlesens verleihen renommierte Sprecherinnen und Sprecher den Texten eine Präsenz, die weit über den Genuss eines selbst gelesenen Buches hinausgeht.
Ausschnitte der Hörbücher eignen sich übrigens auch hervorragend für den Einsatz im Unterricht – besonders in Politik, Deutsch oder in den Sozialwissenschaften.
Zur Rezension von Regina Riepe
José Eduardo Agualusa
Barroco Tropical
A1 Verlag, München 2011
Gebunden, 336 Seiten, 22,80 EUR
Barroco Tropical – Tropisches Barock – der Titel des neuesten Romans von Agualusa nimmt Bezug auf ein portugiesisches Lied und ist gleichzeitig eine Umschreibung des Lebens in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Mit seiner Sprachkraft und einer vielschichtigen Handlung ist er ein großes Werk der modernen Weltliteratur aus Afrika.
Zur Rezension von Regina Riepe
Barroco Tropical
A1 Verlag, München 2011
Gebunden, 336 Seiten, 22,80 EUR
Barroco Tropical – Tropisches Barock – der Titel des neuesten Romans von Agualusa nimmt Bezug auf ein portugiesisches Lied und ist gleichzeitig eine Umschreibung des Lebens in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Mit seiner Sprachkraft und einer vielschichtigen Handlung ist er ein großes Werk der modernen Weltliteratur aus Afrika.
Zur Rezension von Regina Riepe

Georges Anglade
Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt
Litradukt Literatureditionen Peter Trier, Kehl, 2007.
Taschenbuch, 100 Seiten, 9,80 EUR.
In der Form der Lodyans – einer humoristisch-satirischen Erzählung, die typisch für Haiti ist – steht diese köstliche Satire von Georges Anglade, einem ehemaligen Minister und bedeutenden Literaten Haitis, der beim Erdbeben im Januar 2010 ums Leben gekommen ist. Sie führt uns in das Haiti des Jahres 2003. Die Amerikaner sind gerade in den Irak einmarschiert und proklamieren – nach nur 10 Tagen – ihren Sieg. Natürlich ahnt damals noch niemand, was auf die USA im Irak zukommen wird … Am 29. März 2003 also sitzt eine kleine konspirative Truppe von Haitianern zusammen und sieht voller Neid die Möglichkeiten, die sich im Irak ergeben: Die USA werden Wiederaufbauprogramme starten, Straßen und Brücken bauen, neue Krankenhäuser und Schulen. Welch ein Glücksfall wäre so etwas für das von aller Welt vergessene Haiti!
Zur Rezension von Regina Riepe
Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt
Litradukt Literatureditionen Peter Trier, Kehl, 2007.
Taschenbuch, 100 Seiten, 9,80 EUR.
In der Form der Lodyans – einer humoristisch-satirischen Erzählung, die typisch für Haiti ist – steht diese köstliche Satire von Georges Anglade, einem ehemaligen Minister und bedeutenden Literaten Haitis, der beim Erdbeben im Januar 2010 ums Leben gekommen ist. Sie führt uns in das Haiti des Jahres 2003. Die Amerikaner sind gerade in den Irak einmarschiert und proklamieren – nach nur 10 Tagen – ihren Sieg. Natürlich ahnt damals noch niemand, was auf die USA im Irak zukommen wird … Am 29. März 2003 also sitzt eine kleine konspirative Truppe von Haitianern zusammen und sieht voller Neid die Möglichkeiten, die sich im Irak ergeben: Die USA werden Wiederaufbauprogramme starten, Straßen und Brücken bauen, neue Krankenhäuser und Schulen. Welch ein Glücksfall wäre so etwas für das von aller Welt vergessene Haiti!
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Sefi Atta
It's my Turn
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2010.
Gebunden, 270 Seiten, 19,90 EUR.
Zweifellos hatte der Chef die Ohrfeige verdient, die ihm seine Sekretärin Rose in aller Öffentlichkeit verabreichte! Geschadet hat sie allerdings nur Rose, die ihren Job verliert. In der Hierarchie der korrupten Bankmitarbeiter ist eine Sekretärin schutzlos den Belästigungen der Chefs und dem Tratsch der Kolleginnen ausgeliefert. Solidarität unter Frauen? Träum’ weiter ...
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It's my Turn
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2010.
Gebunden, 270 Seiten, 19,90 EUR.
Zweifellos hatte der Chef die Ohrfeige verdient, die ihm seine Sekretärin Rose in aller Öffentlichkeit verabreichte! Geschadet hat sie allerdings nur Rose, die ihren Job verliert. In der Hierarchie der korrupten Bankmitarbeiter ist eine Sekretärin schutzlos den Belästigungen der Chefs und dem Tratsch der Kolleginnen ausgeliefert. Solidarität unter Frauen? Träum’ weiter ...
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Sefi Atta
Hagel auf Zamfara
Stories
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2012
Gebunden, 380 Seiten Preis: 22 EUR
Einen Einblick in die Vielfalt des riesigen und chaotischen Landes Nigeria gibt das neue Buch von Sefi Atta.
Zur Rezension von Regina Riepe
Hagel auf Zamfara
Stories
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2012
Gebunden, 380 Seiten Preis: 22 EUR
Einen Einblick in die Vielfalt des riesigen und chaotischen Landes Nigeria gibt das neue Buch von Sefi Atta.
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Mia Couto
Unter dem Frangipanibaum
Unionsverlag, Zürich 2007.
Taschenbuch, 154 Seiten, 8,90 EUR
Wer nach den ersten Seiten von Mia Coutos Roman glaubt, es handele sich um eine mystische Erzählung von Toten, die keine Ruhe finden, von afrikanischen Träumen und Traditionen, der wird bald eines besseren belehrt. Es geht um Mord! Ein Krimi also? So einfach lässt sich der tiefgründige, bis zur letzten Seite spannende Roman des großen Autors aus Mozambik nicht einordnen. Als ob das Leben – und vor allem das Leben in Afrika – sich nur auf einer Realitätsebene abspielen würde!
Zur Rezension von Regina Riepe
Unter dem Frangipanibaum
Unionsverlag, Zürich 2007.
Taschenbuch, 154 Seiten, 8,90 EUR
Wer nach den ersten Seiten von Mia Coutos Roman glaubt, es handele sich um eine mystische Erzählung von Toten, die keine Ruhe finden, von afrikanischen Träumen und Traditionen, der wird bald eines besseren belehrt. Es geht um Mord! Ein Krimi also? So einfach lässt sich der tiefgründige, bis zur letzten Seite spannende Roman des großen Autors aus Mozambik nicht einordnen. Als ob das Leben – und vor allem das Leben in Afrika – sich nur auf einer Realitätsebene abspielen würde!
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Emmanuel Dongala
Gruppenfoto am Ufer des Flusses
Aus dem Französischen übertragen von Giovanna Waeckerlin-Induni.
Peter Hammer Verlag, Wuppertal
Gebunden, 342 Seiten, 22,00 EUR
Noch hat der Widerstand kein Gesicht, wenn wir auf das Cover schauen. Eine Handvoll Frauen verdingen sich als Steineklopferinnen. Aus großen Brocken werden mit dem Hammer kleine gemacht, passend für den Straßenbau. Sackweise verkaufen sie ihre Produkte und verdienen im wahrsten Wortsinne wenig Schotter. Als sie erfahren, dass der Flughafenneubau die Steinpreise nach oben treibt und nur sie leer ausgehen, erwacht in ihnen der Funke der Rebellion.
Zur Rezension von Georg Leifels
Gruppenfoto am Ufer des Flusses
Aus dem Französischen übertragen von Giovanna Waeckerlin-Induni.
Peter Hammer Verlag, Wuppertal
Gebunden, 342 Seiten, 22,00 EUR
Noch hat der Widerstand kein Gesicht, wenn wir auf das Cover schauen. Eine Handvoll Frauen verdingen sich als Steineklopferinnen. Aus großen Brocken werden mit dem Hammer kleine gemacht, passend für den Straßenbau. Sackweise verkaufen sie ihre Produkte und verdienen im wahrsten Wortsinne wenig Schotter. Als sie erfahren, dass der Flughafenneubau die Steinpreise nach oben treibt und nur sie leer ausgehen, erwacht in ihnen der Funke der Rebellion.
Zur Rezension von Georg Leifels

Aminatta Forna
Abies Steine
BV Berlinverlag, Berlin 2007
Gebunden, 416 Seiten, 22,90 EUR.
„In Afrika wird die Erinnerung in Geschichten verwahrt, sicher vor Bränden, Überschwemmungen und Krieg. Sie wartet auf den Moment, bis jemand kommt, der bereit ist zuzuhören“. Dieser Moment ist gekommen, als Abie im Dorf ihrer Kindheit steht, auf der Kaffeeplantage ihres Großvaters, die jetzt ihr gehören soll. Eigentlich fühlte sich die junge Frau in London zu Hause, weit weg vom Chaos und Elend ihres afrikanischen Heimatlandes Sierra Leone. Doch nun ist sie hier, bereit, die Verantwortung für die Kaffeeplantage zu übernehmen.
Zur Rezension von Regina Riepe
Abies Steine
BV Berlinverlag, Berlin 2007
Gebunden, 416 Seiten, 22,90 EUR.
„In Afrika wird die Erinnerung in Geschichten verwahrt, sicher vor Bränden, Überschwemmungen und Krieg. Sie wartet auf den Moment, bis jemand kommt, der bereit ist zuzuhören“. Dieser Moment ist gekommen, als Abie im Dorf ihrer Kindheit steht, auf der Kaffeeplantage ihres Großvaters, die jetzt ihr gehören soll. Eigentlich fühlte sich die junge Frau in London zu Hause, weit weg vom Chaos und Elend ihres afrikanischen Heimatlandes Sierra Leone. Doch nun ist sie hier, bereit, die Verantwortung für die Kaffeeplantage zu übernehmen.
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Tendai Huchu
Der Friseur von Harare
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2011
Gebunden, 300 Seiten, 19,90 EUR
Im Frisiersalon von Mrs. Khumalo trifft sich alles, was Rang und Namen hat in Harare. Sogar die Ministerin schaut regelmäßig vorbei, um sich die Haare machen zu lassen – natürlich nur von Vindai, die mit ihren 26 Jahren die beste Friseurin der Stadt ist. Bis Dumisani kommt und sich vorstellt, ein charmanter junger Mann mit begnadeten Fähigkeiten als Friseur. Er schafft es, dass jede Frau sich schön und anerkannt fühlt und so dreht sich im Frisiersalon von Mrs. Khumalo bald alles nur noch um ihn.
Der Alltag in Harare wird mit Leichtigkeit und Witz geschildert. Wer sich je fragt, wie die Menschen in Harare mit Stromausfall, Nahrungsmittelknappheit und einer wahnwitzigen Inflation überleben können – hier findet er die Antwort.
Zur Rezension von Regina Riepe
Der Friseur von Harare
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2011
Gebunden, 300 Seiten, 19,90 EUR
Im Frisiersalon von Mrs. Khumalo trifft sich alles, was Rang und Namen hat in Harare. Sogar die Ministerin schaut regelmäßig vorbei, um sich die Haare machen zu lassen – natürlich nur von Vindai, die mit ihren 26 Jahren die beste Friseurin der Stadt ist. Bis Dumisani kommt und sich vorstellt, ein charmanter junger Mann mit begnadeten Fähigkeiten als Friseur. Er schafft es, dass jede Frau sich schön und anerkannt fühlt und so dreht sich im Frisiersalon von Mrs. Khumalo bald alles nur noch um ihn.
Der Alltag in Harare wird mit Leichtigkeit und Witz geschildert. Wer sich je fragt, wie die Menschen in Harare mit Stromausfall, Nahrungsmittelknappheit und einer wahnwitzigen Inflation überleben können – hier findet er die Antwort.
Zur Rezension von Regina Riepe

Samson Kambalu
Jive Talker
Unionsverlag, Zürich 2010
Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR.
Diese autobiographische Erzählung ist ein Schelmenroman voller hintergründigem Humor. Im „finsteren Afrika“ der sechziger Jahre geht es zwar drunter und drüber, doch Samson bleibt bei allen Turbulenzen oben. Liegt das an seinem exzentrischen Vater, der immer mehr dem Bier „Jive“ verfällt? Und mit all seinem Wissen und seiner philosophischen Überheblichkeit zum „Jive Talker“ wird, einem Slangwort für Lügenerzähler? Doch wer in diesem verrückten Haushalt groß wird und mit seinem besten Freund in alten Zisternen „Atombunker“ spielt, der ist fürs Leben verdorben – oder auf alles vorbereitet.
Zur Rezension von Regina Riepe
Jive Talker
Unionsverlag, Zürich 2010
Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR.
Diese autobiographische Erzählung ist ein Schelmenroman voller hintergründigem Humor. Im „finsteren Afrika“ der sechziger Jahre geht es zwar drunter und drüber, doch Samson bleibt bei allen Turbulenzen oben. Liegt das an seinem exzentrischen Vater, der immer mehr dem Bier „Jive“ verfällt? Und mit all seinem Wissen und seiner philosophischen Überheblichkeit zum „Jive Talker“ wird, einem Slangwort für Lügenerzähler? Doch wer in diesem verrückten Haushalt groß wird und mit seinem besten Freund in alten Zisternen „Atombunker“ spielt, der ist fürs Leben verdorben – oder auf alles vorbereitet.
Zur Rezension von Regina Riepe

Yanick Lahens
Tanz der Ahnen
Rotpunktverlag, Zürich 2004.
Gebunden, 160 Seiten, 17 EUR.
Die kleine Alice Bienaimé wächst behütet in einer schwarzen Mittelschichtfamilie heran. Im Haiti der dreißiger und vieriger Jahre ist die Kultur der Weißen das Maß aller Dinge. Auch wenn die mütterliche schwarze Haushälterin Man Bo ihr alte afro-karibischen Geschichten erzählt, so besteht sie doch darauf, dass das Mädchen sich die Nase mit einer Wäscheklammer zuklemmt, damit diese schön schmal wird. „Du willst doch später einen reichen „hellen“ Ehemann finden!“ Nur der freiheitsliebende Freundeskreis ihres jungen Onkels Héraclès vermittelt Alice neue Ideen und kämpft für einen gesellschaftlichen Aufbruch.
Zur Rezension von Regina Riepe
Tanz der Ahnen
Rotpunktverlag, Zürich 2004.
Gebunden, 160 Seiten, 17 EUR.
Die kleine Alice Bienaimé wächst behütet in einer schwarzen Mittelschichtfamilie heran. Im Haiti der dreißiger und vieriger Jahre ist die Kultur der Weißen das Maß aller Dinge. Auch wenn die mütterliche schwarze Haushälterin Man Bo ihr alte afro-karibischen Geschichten erzählt, so besteht sie doch darauf, dass das Mädchen sich die Nase mit einer Wäscheklammer zuklemmt, damit diese schön schmal wird. „Du willst doch später einen reichen „hellen“ Ehemann finden!“ Nur der freiheitsliebende Freundeskreis ihres jungen Onkels Héraclès vermittelt Alice neue Ideen und kämpft für einen gesellschaftlichen Aufbruch.
Zur Rezension von Regina Riepe
Patrice Nganang
Hundezeiten
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2003.
Gebunden, 294 Seiten, 19,90 EUR
Auch als Hörbuch in der Reihe „Afrika erzählt“ erhältlich bei steinbach sprechende bücher
Eine afrikanische Stadt – aus der Sicht eines Kneipenhundes
Dieses Buch ist eine wirkliche Überraschung! Denn aus der Perspektive eines Kneipenhundes hat noch niemand das Leben in einer modernen afrikanischen Stadt geschildert. Entlarvend und amüsant zugleich beschreibt er den Alltag der Menschen in Kameruns Hauptstadt Yaoundé. Selten fand ich den Prototyp des Beamten so treffend geschildert, das Verhalten der flotten Mädchen in den Vororten der Hauptstand so genau beobachtet.
Zur Rezension von Regina Riepe
Hundezeiten
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2003.
Gebunden, 294 Seiten, 19,90 EUR
Auch als Hörbuch in der Reihe „Afrika erzählt“ erhältlich bei steinbach sprechende bücher
Eine afrikanische Stadt – aus der Sicht eines Kneipenhundes
Dieses Buch ist eine wirkliche Überraschung! Denn aus der Perspektive eines Kneipenhundes hat noch niemand das Leben in einer modernen afrikanischen Stadt geschildert. Entlarvend und amüsant zugleich beschreibt er den Alltag der Menschen in Kameruns Hauptstadt Yaoundé. Selten fand ich den Prototyp des Beamten so treffend geschildert, das Verhalten der flotten Mädchen in den Vororten der Hauptstand so genau beobachtet.
Zur Rezension von Regina Riepe
Nii Parkes
Die Spur des Bienenfressers
Unionsverlag, Zürich 2010.
244 Seiten, 16,90 EUR.
Zwischen Gerichtsmedizin und Zauberei – ein Krimi aus Ghana
In einem Dorf im Hinterland von Ghana ist der Kakaobauer Kofi Atta verschwunden, was niemanden so recht beunruhigt. Erst als die Geliebte des Ministers ihn besuchen will und statt Kofi Atta in dessen Hütte ein seltsames blutiges „Etwas“ findet, voller Fliegen und Maden, ist die Hölle los.
Zur Rezension von Regina Riepe
Die Spur des Bienenfressers
Unionsverlag, Zürich 2010.
244 Seiten, 16,90 EUR.
Zwischen Gerichtsmedizin und Zauberei – ein Krimi aus Ghana
In einem Dorf im Hinterland von Ghana ist der Kakaobauer Kofi Atta verschwunden, was niemanden so recht beunruhigt. Erst als die Geliebte des Ministers ihn besuchen will und statt Kofi Atta in dessen Hütte ein seltsames blutiges „Etwas“ findet, voller Fliegen und Maden, ist die Hölle los.
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Vamba Sherif
Geheimauftrag in Wologizi
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2009.
Gebunden, 180 Seiten, 19,90 EUR.
Wologizi, eine nicht näher lokalisierte afrikanische Grenzstadt im waldigen Buschland, birgt mehr als ein Geheimnis. Als William Mawolo aus der Hauptstadt eintrifft, ahnt nach kurzer Zeit jeder der Bewohner, was er eigentlich vorhat: Im Auftrag des Präsidenten will er das Verschwinden des gefürchteten Kommandanten Tetese untersuchen.
Spannend wie ein Krimi zeigt die Erzählung beklemmende Sozialstrukturen auf, wie sie das Leben unter der Gewalt der Milizen hervorbringt, Strukturen, die keine Außenseiter und keine Fremden dulden.
Zur Rezension von Regina Riepe
Geheimauftrag in Wologizi
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2009.
Gebunden, 180 Seiten, 19,90 EUR.
Wologizi, eine nicht näher lokalisierte afrikanische Grenzstadt im waldigen Buschland, birgt mehr als ein Geheimnis. Als William Mawolo aus der Hauptstadt eintrifft, ahnt nach kurzer Zeit jeder der Bewohner, was er eigentlich vorhat: Im Auftrag des Präsidenten will er das Verschwinden des gefürchteten Kommandanten Tetese untersuchen.
Spannend wie ein Krimi zeigt die Erzählung beklemmende Sozialstrukturen auf, wie sie das Leben unter der Gewalt der Milizen hervorbringt, Strukturen, die keine Außenseiter und keine Fremden dulden.
Zur Rezension von Regina Riepe
Ngugi wa Thiong’o
Träume in Zeiten des Krieges
Eine Kindheit
A1 Verlag, München 2010
Gebunden, 264 Seiten, 22,80 EUR
Eine Kindheit in Kenia während der Unabhängigkeitskämpfe
Wie gradlinig erscheint doch eine Kindheit in Deutschland gegenüber dem Leben von Ngugi wa Thiong’o, der 1938 in Kenia im ländlichen Limuru geboren wurde. Es macht den Reiz dieses Buches aus, dass geschichtliche Ereignisse wie der Mau-Mau Aufstand und persönliche Erfahrung miteinander verbunden werden. „An sich selbst zu glauben ist wichtiger als endlose Zweifel daran, was andere von dir halten“. Diese Erkenntnis gewinnt der Junge, der sich zwischen der Moderne – verkörpert durch die Schule und die Kolonialregierung und den Traditionen wie Initiation, Leben in einer polygamen Familie und den Überlieferungen der Kikuyu bewegen muss.
Zur Rezension von Regina Riepe
Träume in Zeiten des Krieges
Eine Kindheit
A1 Verlag, München 2010
Gebunden, 264 Seiten, 22,80 EUR
Eine Kindheit in Kenia während der Unabhängigkeitskämpfe
Wie gradlinig erscheint doch eine Kindheit in Deutschland gegenüber dem Leben von Ngugi wa Thiong’o, der 1938 in Kenia im ländlichen Limuru geboren wurde. Es macht den Reiz dieses Buches aus, dass geschichtliche Ereignisse wie der Mau-Mau Aufstand und persönliche Erfahrung miteinander verbunden werden. „An sich selbst zu glauben ist wichtiger als endlose Zweifel daran, was andere von dir halten“. Diese Erkenntnis gewinnt der Junge, der sich zwischen der Moderne – verkörpert durch die Schule und die Kolonialregierung und den Traditionen wie Initiation, Leben in einer polygamen Familie und den Überlieferungen der Kikuyu bewegen muss.
Zur Rezension von Regina Riepe
Ngugi wa Thiong’o
Herr der Krähen
A1Verlag, München 2011
944 Seiten, 29,90 EUR
In diesem fulminanten Roman entfaltet Ngugi wa Thiong’o auf über 900 Seiten eine phantastische Geschichte von Maßlosigkeit und unvorstellbaren Wirren in einem fiktiven afrikanischen Land, die zugleich auch als Realsatire der nachkolonialen Wirklichkeit mancher Staaten in Afrika gelesen werden kann.
Zur Rezension von Peter Meyns
Herr der Krähen
A1Verlag, München 2011
944 Seiten, 29,90 EUR
In diesem fulminanten Roman entfaltet Ngugi wa Thiong’o auf über 900 Seiten eine phantastische Geschichte von Maßlosigkeit und unvorstellbaren Wirren in einem fiktiven afrikanischen Land, die zugleich auch als Realsatire der nachkolonialen Wirklichkeit mancher Staaten in Afrika gelesen werden kann.
Zur Rezension von Peter Meyns
